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Die gemeinsame Vermarktung der Eiszeitkunst in der Ulmer Region ist mir ein großes Anliegen. Deswegen habe ich die Zusammenarbeit der Kommunen und Landkreise immer gefördert und vorangetrieben. Die Optimierung der Eiszeitkunst und der Höhlen als Tourismusziel kann nur gemeinsam gelingen. Derzeit schaut es nicht mehr nach einer Kooperation aus. Deswegen habe ich der Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut einen Brief geschrieben:

Gemeinsame Vermarktung der Höhlen und Eiszeitkunst

Sehr geehrte Frau Ministerin,

nach anfänglich sehr guter Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Gebietskörperschaften scheint nun etwas „Sand ins Getriebe“ zu kommen. So wurde zum Beispiel in der letzten Sitzung des Koordinierungsausschusses ein eigenes Logo nur für die Höhlen vorgestellt. Diese Vorgehensweise ist mir unverständlich. Ich halte nach wie vor eine gemeinsame Vermarktung der einzelnen Stätten, unabhängig davon, ob sie als Höhle Welterbe geworden sind oder als Museum Funde präsentieren, die in den Höhlen gefunden wurden, für unabdingbar. Dies erscheint allein dadurch den Blick von außen, also des „Kunden“, des Touristen, sinnvoll zu sein. Denn ein Besucher der Region, der sich mit der Eiszeitkunst beschäftigt, hat kein Verständnis für „Kirchturmdenken“ und will Informationen und Wegekennzeichnung aus einem Guss.

Aus dem beschriebenen Anlass bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Im Haushalt 2015 wurden 500.000 Euro für die bauliche Optimierung des Zugangs zu den Höhlen des Lone- und Achtals und die Einrichtung von Informationszentren eingestellt. Für welche Projekte sind bislang Mittel aus diesem Haushaltsposten bewilligt worden? Wurde mit diesen Haushaltsmitteln auch die Entwicklung eines neben der etablierten Wortmarke „Weltkultursprung“ zusätzlichen Erscheinungsbilds für die Höhlen finanziert? Auf wessen Wunsch wurde ggf. dieses neue Logo entwickelt?
  2. Wie erfolgte die Vergabe der einzelnen Projekte? Erfolgte eine Ausschreibung? Wer hat über die Vergabe entschieden?
  3. Wie beurteilt die Landesregierung grundsätzlich die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen den Kommunen der Höhlenstandorte und denen, die dort gefundene Exponate in ihrem Besitz haben? Hält die Landesregierung es für notwendig, die Höhlen und die Funde getrennt zu vermarkten?

Mit den besten Grüßen

Martin Rivoir

 

Martin Rivoir

SPD Landtagsfraktion

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